Im Tiefdruckgebiet Ulrike über den Azoren braut sich 2018 ein Zyklon zusammen. | Foto: Nasa

In den letzten Jahren richteten heftige Winterstürme in West- und Mitteleuropa riesige Schäden an. Welche stratosphärischen Ereignisse vorangingen, hat nun ein Team der Universitäten Bern und Lausanne analysiert. «Wenn wir besser verstehen, wie grossräumige Treiber sie beeinflussen, können wir uns rechtzeitig darauf vorbereiten », so die Klimaforscherin Hilla Afargan-Gerstman. Besonders verheerend waren Stürme, denen extrem schwache oder aber starke westliche Windwirbel in der Stratosphäre über der Polarregion vorangingen. Diese Erkenntnisse könnten helfen, Schäden durch Winterstürme bis zu einem Monat im Voraus zu prognostizieren.

H. Afargan-Gerstman et al.: Winter stratospheric extreme events impact European storm damage. Communications Earth & Environment (2025)