Den Müll im All tracken

Hauptkuppel am Observatorium Zimmerwald. | Foto: Manu Friederich
Massenhaft Schrott wirbelt schon jetzt durch den Weltraum – und es wird ständig mehr. Roboter könnten bald grosse Objekte wie Raketenstufen oder defekte Satelliten einfangen. Das würde zumindest verhindern, dass diese bei Kollisionen in Tausende kleine Fragmente zersplittern, sagt Thomas Schildknecht von der Universität Bern. Beim Einfangen hilft es, zu wissen, um welche Achse und wie schnell das Objekt rotiert. Das Team entwickelt nun eine Methode, dies anhand der Reflexion des Sonnenlichts durch den Schrott zu berechnen. Dafür kommt ein Teleskop des Berner Zimmerwald- Observatoriums zum Einsatz.