In Tallinn sind viele der estnischen Hochschulen angesiedelt. | Foto: Alamy Stock Photo

Die Datenbank Essential Science Indicators (ESI) zählt Publikationen und Zitierungen seit 2014. Laut Analyse der Akademie der Wissenschaften Estlands «liegt die durchschnittliche Zitierhäufigkeit von Artikeln estnischer Forschender aktuell um mehr als 80 Prozent über dem globalen ESI-Durchschnitt.» Damit liege das Land an dritter Stelle hinter Island und Singapur und vor seinen Nachbarn und Vorbildern Finnland und Schweden. Mögliche Gründe dafür haben die Autorinnen auch skizziert. Das Newsportal Estonian World spricht von «mutigen Schritten» nach der Unabhängigkeit von 1991 und nennt etwa die obligatorische Publikation von Doktorarbeiten oder die Englischpflicht in Finanzierungsgesuchen. Die Autoren der Studie räumen aber ein, dass keiner der analysierten Faktoren allein das Ganze erkläre.